DÜCHTING PUMPEN Maschinenfabrik GmbH & Co KG
Wilhelm-Düchting-Straße 22
D-58453 Witten
 
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70. Firmenjubiläum

3_Generation

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Zahlen und Daten zur Geschichte

DÜCHTING PUMPEN 1942In den 1950er Jahren begann der Gründer der Firma, Wilhelm Düchting, mit dem Aufbau einer Pumpenfabrik, indem er und seine Mitarbeiter Pumpen aus
der umgebenden Industrie reparierten. Als Schwerpunkt ergab sich sehr schnell die Instandsetzung von Grubenpumpen, d.h. Entwässerungspumpen aus den benachbarten Zechen. Mit dem Know-how aus der Instandsetzung wurden bereits einige Jahre später eigene Pumpen gebaut: Es entstand eine Hochdruckbaureihe namens HK 10, die sehr schnelle Verbreitung fand und bis heute die Entwässerungspumpe in den Bergwerken an Rhein und Ruhr ist.
Zur Blütezeit des deutschen Steinkohlebergbaus waren etwa 1000 DÜCHTING HK 10 Pumpen im Einsatz.

Die Baureihe wurde in den 60er Jahren erweitert und bekam als Krönung die große HK 200, mit der selbst aus Teufen von 1200m die Wässer in einer Partie gehoben werden konnten. Damit war auch das Programm Hauptwasserhaltung perfekt.

DÜCHTING PUMPEN 1958 In den Folgejahren ging DÜCHTING PUMPEN dann vermehrt auch an verschleißfeste, einstufige Spiralgehäusepumpen heran und hatte 1963 seinen ersten großen Erfolg mit der größten bis dahin gebauten doppelflutigen Waschwasserpumpe PK 60 auf der Zeche Lohberg am Niederrhein.

Parallel zum Pumpenbau baute DÜCHTING PUMPEN eine Walzenabteilung auf, die die Nachfrage der umliegenden Papierfabriken nach Walzen und Zubehör bediente. Viele Jahre später, 1998, wurde vom heutigen Firmenchef aus dieser Abteilung die Firma DÜCHTING WALZEN Service gegründet, eine Schwester zu DÜCHTING PUMPEN.

Mit der veränderten Zeit und mit Eintritt des Sohnes Dr.-Ing. Wolfgang Düchting im Jahre 1978 wurden neue Baureihen verschleißfester Pumpen für die Aufbereitung der Kohle und mit Beginn der Umweltmaßnahmen in den kohlebefeuerten Kraftwerken ähnliche Pumpen für die Gasreinigung entwickelt und mit großem Erfolg vermarktet.

Luftaufnahme aus dem Jahre 2001 Zu Beginn der 90er Jahre entwickelte DÜCHTING PUMPEN einen neuen, extrem verschleißfesten und korrosionsbeständigen, nichtmetallischen Werkstoff auf Basis eines Kunstharz gebundenen Siliziumkarbids. Für die Herstellung und Verarbeitung des Werkstoffes SiC-Mineralguß wurde 1996 die Gesellschaft SICcast Mineralguss GmbH & Co. KG gegründet. DÜCHTING PUMPEN hatte mit diesem Werkstoff bereits große Anfangserfolge, vornehmlich bei Pumpen für die Gasreinigung in Müllverbrennungsanlagen, die inzwischen weltweit zum Einsatz kommen. In der Chemie, insbesondere bei problematischen korrosiven und abrasiven Prozessen, findet der neue Werkstoff ebenso sicher Eingang und verdrängt teure metallische Werkstoffe und gesinterte Keramikmaterialien, darüber hinaus auch stark verschleißende Kunststoffe. Wurden Ende der 90er Jahre die Pumpen in Rauchgasentschwefelungsanlagen von Edelstahl in SICcast zunächst in ausländischen Anlagen verbaut, sind es zu Beginn der 2000er-Jahre auch im Inland zunehmend sämtliche Neuanlagen.

Seit einigen Jahren inzwischen arbeitet DÜCHTING PUMPEN verstärkt an der Weiterentwicklung der Pumpen für die Meerwasserentsalzung nach dem Umkehrosmoseprinzip. Die Baureihen der Hochdruckpumpen, die die Membranen beschicken, werden ausgebaut und verfeinert, die Druckerhöhungspumpen beim Drucktauscherverfahren neu konzipiert und ins Programm gestellt. Die Anforderungen im Rahmen der Energieoptimierung und Verfügbarkeit sind hier hoch gesteckt.
DÜCHTING PUMPEN weiß, dass man auf dem Gebiet insbesondere erfolgreich sein kann, wenn man die im Rahmen der Umkehrosmose ablaufenden Prozesse versteht und an deren Optimierung mitwirkt. Dazu gibt es im Haus Düchting entsprechend lange und immer weiter entwickelte Erfahrung.