70. Firmenjubiläum

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Zahlen und Daten zur Geschichte
In
den 1950er Jahren begann der Gründer der Firma, Wilhelm Düchting,
mit dem Aufbau einer Pumpenfabrik, indem er und seine Mitarbeiter
Pumpen aus
der umgebenden Industrie reparierten. Als Schwerpunkt ergab sich sehr
schnell die Instandsetzung von Grubenpumpen, d.h. Entwässerungspumpen
aus den benachbarten Zechen. Mit dem Know-how aus der Instandsetzung
wurden bereits einige Jahre später eigene Pumpen gebaut: Es entstand
eine Hochdruckbaureihe namens HK 10, die sehr schnelle Verbreitung
fand und bis heute die Entwässerungspumpe in den Bergwerken an
Rhein und Ruhr ist.
Zur Blütezeit des deutschen Steinkohlebergbaus waren etwa 1000
DÜCHTING HK 10 Pumpen im Einsatz.
Die Baureihe wurde in den 60er Jahren erweitert und bekam als Krönung
die große HK 200, mit der selbst aus Teufen von 1200m die Wässer
in einer Partie gehoben werden konnten. Damit war auch das Programm
Hauptwasserhaltung perfekt.
In
den Folgejahren ging DÜCHTING PUMPEN dann vermehrt auch an verschleißfeste,
einstufige Spiralgehäusepumpen heran und hatte 1963 seinen ersten
großen Erfolg mit der größten bis dahin gebauten
doppelflutigen Waschwasserpumpe PK 60 auf der Zeche Lohberg am Niederrhein.
Parallel zum Pumpenbau baute DÜCHTING PUMPEN eine Walzenabteilung
auf, die die Nachfrage der umliegenden Papierfabriken nach Walzen
und Zubehör bediente. Viele Jahre später, 1998, wurde vom
heutigen Firmenchef aus dieser Abteilung die Firma DÜCHTING WALZEN
Service gegründet, eine Schwester zu DÜCHTING PUMPEN.
Mit der veränderten Zeit und mit Eintritt des Sohnes Dr.-Ing.
Wolfgang Düchting im Jahre 1978 wurden neue Baureihen verschleißfester
Pumpen für die Aufbereitung der Kohle und mit Beginn der Umweltmaßnahmen
in den kohlebefeuerten Kraftwerken ähnliche Pumpen für die
Gasreinigung entwickelt und mit großem Erfolg vermarktet.
Zu
Beginn der 90er Jahre entwickelte DÜCHTING PUMPEN einen neuen,
extrem verschleißfesten und korrosionsbeständigen, nichtmetallischen
Werkstoff auf Basis eines Kunstharz gebundenen Siliziumkarbids. Für
die Herstellung und Verarbeitung des Werkstoffes SiC-Mineralgusß
wurde 1996 die Gesellschaft SICcast Mineralguss GmbH & Co. KG
gegründet. DÜCHTING PUMPEN hatte mit diesem Werkstoff bereits große
Anfangserfolge, vornehmlich bei Pumpen für die Gasreinigung in
Müllverbrennungsanlagen, die inzwischen weltweit zum Einsatz
kommen. In der Chemie, insbesondere bei problematischen korrosiven
und abrasiven Prozessen, findet der neue Werkstoff ebenso sicher Eingang
und verdrängt teure metallische Werkstoffe und gesinterte Keramikmaterialien, darüber hinaus
auch stark verschleißende Kunststoffe. Wurden Ende der 90er Jahre die Pumpen in Rauchgasentschwefelungsanlagen von Edelstahl in SICcast zunächst in ausländischen Anlagen verbaut, sind es zu Beginn der 2000er-Jahre auch im Inland zunehmend sämtliche Neuanlagen.
Seit einigen Jahren inzwischen arbeitet DÜCHTING PUMPEN verstärkt an der Weiterentwicklung der Pumpen für die Meerwasserentsalzung nach dem Umkehrosmoseprinzip. Die Baureihen der Hochdruckpumpen, die die Membranen beschicken, werden ausgebaut und verfeinert, die Druckerhöhungspumpen beim Drucktauscherverfahren neu konzipiert und ins Programm gestellt. Die Anforderungen im Rahmen der Energieoptimierung und Verfügbarkeit sind hier hoch gesteckt.
DÜCHTING PUMPEN weiß, dass man auf dem Gebiet insbesondere erfolgreich sein kann, wenn man die im Rahmen der Umkehrosmose ablaufenden Prozesse versteht und an deren Optimierung mitwirkt. Dazu gibt es im Haus Düchting entsprechend lange und immer weiter entwickelte Erfahrung. |